Freie / Konzeptionelle Fotografie | Nominiert

Sarah Tröster

Asperg / DE www.ts-studio.de

Garbage Project

Konzept

Das Garbage Project entstand im Jahr 2018 mit der Absicht durch eine künstlerische Umsetzung auf das stetig anwachsende Müllproblem/Umweltverschmutzung aufmerksam zu machen. Es werden berühmte Frauen der Historie in ihren legendären Outfits dargestellt. Das Besondere dabei ist, dass die Kostüme aus Müll gemacht sind. Wichtig dabei ist, dass die Botschaft verstanden wird, aber auf eine ästhetische Art umgesetzt wird, die viele Betrachter anspricht und zum Nachdenken anregt. Die Kostüme werden von der Musikerin Alice Francis hergestellt. Dafür sammelt sie sowohl verschiedenen Müll, den sie in der Natur findet, als auch Müll, der sich im eigenen Haushalt in kurzer Zeit ansammelt. Außerdem verkörpert Alice Francis selbst die jeweiligen Charaktere in den Bildern. Für die Fotografien und die Nachbearbeitung ist Sarah Tröster verantwortlich.

Da wir viele Frauen aus vorherigen Jahrzehnten darstellen haben wir uns bei den Fotos für einen Vintage Look entschieden.

Vita

Sarah Tröster wurde im Jahre 1982 in Stuttgart geboren. Als Tochter eines Fotografen ist sie schon in jungen Jahren mit der Materie in Berührung gekommen. Schon früh wusste sie, dass sie im künstlerischen Bereich tätig sein möchte.

In den Jahren 2002 bis 2003 hat sie eine Foto-Schule in Dublin, Irland besucht. Daraufhin folgte eine schulische Ausbildung zur Grafik-Designerin in Stuttgart. Nach der Ausbildung arbeitete Sarah dreieinhalb Jahre als angestellte Fotografin, bevor sie sich im Dezember 2011 dann als Foto-Künstlerin selbständig machte. Ihre arbeiten wurden bereits in zwei Gruppenausstellungen sowie einigen Einzelausstellungen gezeigt. Außerdem wurden einige ihrer Arbeiten in Büchern und Magazinen international veröffentlicht. Viele ihre Arbeiten sind im Vintage Bereich angesiedelt.

Seit 2018 arbeitet sie mit der Musikerin Alice Francis an einem gemeinsamen Projekt. Das Garbage Project, durch das die beiden auf das stetig ansteigende Müllproblem und die daraus entstehende Umweltverschmutzung aufmerksam machen möchten. Geplant ist, dass innerhalb des Projekts 12 Motive entstehen, die im Herbst 2019 als Kalender veröffentlicht werden sollen. Ein Teil der Erlöse aus dem Kalenderverkauf soll an eine Umweltorganisation gespendet werden.